In der letzten Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause am 23.Juli waren nochmals 32 Tagesordnungspunkte für den öffentlichen Teil aufgelistet.

Davon wurden dann erst einmal die Punkte "Einbau von Klimageräten in den Kinderhäusern Stadtpark und Warmbronn" von der Tagesordnung genommen. Gibt es hier noch Klärungsbedarf, welche Einbauten zu einer optimalen Verbesserung gegen die aufgeheizten Räumlichkeiten helfen.
Abgesetzt auch das Thema "Bistroküche im Leobad". Die Kücheneinrichtung ist in die Jahre gekommen. Aber fast ein halbe Million EUR dafür?   Das soll nochmals hinterfragt werden.

Mit gesetzlichen Umlegungsverfahren sollen das Gebiet "Carl-Zeiss-Str. - Erweiterung" in Gebersheim als Gewerbegebiet und "Hinter den Gärten - Warmbronn" für Wohnbebauung endlich auf den Weg gebracht werden. Sowohl Gewerbe als auch Wohnungen werden dringend benötigt. Wir als CDU-Fraktion wollen auch geprüft wissen, das bei der Umlegung die Flächen dann auch in einer bestimmten Zeit, spätestens 5 Jahre nach Umlegung bzw. Kauf, bebaut sind. Sonst haben wir innerhalb der neuen Baugebiete gleich wieder Lücken, die nicht geschlossen werden, wenn es diese Auflagen nicht gibt. Dieser Punkt wurde bei der Beschlussfassung mehrheitlich mit aufgenommen.

Über durchgeführte, bereits in Angriff genommene und geplante Maßnahmen bei den Parkhäusern in der Altstadt und am S-Bahnhof informierte die Verwaltung. Elke Staubach, CDU-Fraktionsvorsitzende, wies nochmals darauf hin, dass auch die Anregungen und Hinweise, die ein sachkundiger Bürger der Verwaltung hatte zukommen lassen, nach Möglichkeit mit zu berücksichtigen seien. So geht es um Handläufe an beiden Seiten einer Treppe oder der Beschriftung im Aufzug, bei welcher Etage man drücken muss, um zur Steinbeisstr. zu gelangen. Diese Beschriftung ist für Blinde nicht lesbar. Die Verwaltung hat mitgeteilt, dass sie an der Abarbeitung der Hinweise schon dran sei. Hoffen wir, dass dies Verbesserungen gerade für Menschen mit handicap bringt, die sowieso immer wieder Hürden bewältigen müssen.

Der Bäderbetrieb (Leobad, Hallenbad und Sauna) soll evtl. ausgegliedert und an die Stadtwerke angedockt werden. Dazu wird ein Lenkungsausschuss gebildet, dem Oliver Zander von der CDU-Fraktion angehört. Bei den Stellungnahmen der Fraktionen und Gruppierungen war aber auch erkennbar, dass es zum Bäderbetrieb ganz viele Themen gibt, die optimiert werden sollten. Von Personal, über Sauberkeit, Eintrittspreise, Vermarktung und und .... Hier ist dann der Sozialausschuss gefragt, diese Dinge aufzuarbeiten.

Endlich wird die Stelle eines Veranstaltungsmanagers für die Stadthalle ausgeschrieben. Wir erhoffen uns eine bessere Auslastung und eine Reduzierung des Defizits. Der CDU-Fraktion war wichtig, dass die Person dann auch mit anderen Veranstaltungstätten wie zum Beispiel dem Theater am Spitalhof zusammen arbeitet, damit es keine Überschneidungen gibt.

Abgeben haben wir bei der Gemeinderatssitzung noch eine Anfrage zur geplanten Südumfahrung in Heimerdingen. Wir wollen unter anderem wissen, wie sich das auf die Verkehrsströme in unseren Teilorten Höfingen und Gebersheim auswirkt.

Trotz vieler wichtiger Tagesordnungspunkte waren wir mit dem öffentlichen Teil relativ schnell fertig.